Rückblick 6: 2010 – 2016

Wichtig für einen Verein ist es auch, dass man den Nachwuchs rechtzeitig in die Vereinsführung mit einbindet. So hat der Fanfarenzug Grün-Weiß mit Julian Gras seit 2011 einen 2. Stabführer, der Stefan Bach unterstützt bzw. bei Proben und Auftritten ihn vertritt.

In all den Jahren gab es immer wieder die unterschiedlichsten Vereinsreisen, Konzertreisen oder sonstige mehrtägige Ausflüge. Ein Ziel hatte es dem Fanfarenzug besonders angetan: Mayrhofen. Das langjährige Vereinsmitglied, und Besitzer der Bad Salziger Gaststätte „Zum Lämmchen“, Aloys Bock, war sicherlich ein besonderer Impulsgeber diesen Ort in Österreich regelmäßig zu besuchen. Auch im Jahr 2013 wurde dem Bergdomizil ein Besuch abgestattet:

Spiel zur Hochzeit von Wilhelm und Katharina Pfister (Hotel Neue Post) in Mayrhofen

Sein 60-jähriges Bestehen feierte der Verein im Jahre 2014 in Verbindung mit der St. Ägidius-Kirmes und einem großen Musikfest. Fast 40 Vereine nahmen am Samstag und Sonntag zum Jubiläum des Fanfarenzuges am Musikwettstreit teil. Den Ausklang bildete wie immer Montag morgens der Frühschoppen mit Kirmesbaum-Verlosung, und abends der Bad Salziger Heimatabend mit örtlichen Musikvereinen und Tanz-Gruppen.

Hier gehts zur Bildergalerie des Festes.

Im Zuge dieser Kirmes wurde folgendes Vereinsbild auf dem Bad Salziger Sportplatz gemacht.

Im Jahr 2016 gelang dem Fanfarenzug eine besondere Ehre. Im Kalender des Hotels „Neue Post“ in Mayrhofen wurde die lange Verbundenheit der Bad Salziger Musiker zum österreichischen Touristenort mit einem Kalenderblatt, samt einem Bild aus den 1980er Jahren, honoriert. Ein besonderer Status, was nicht viele Besucher von sich behaupten können.

Links ist das Hotelier-Ehepaar Gisela und Fritz Pfister, Aloys Bock, der 1. Vorsitzende Rigo Kahl und rechts die Bedienung Leni Liebel.

Stefan Bach stand bei der Neuwahl des Vorstandes im März 2015 als 1. Vorsitzender nach 15 Jahren im Amt nicht mehr zur Verfügung. Leider konnte der neugewählte 1. Vorsitzende Frank Mallmann aufgrund gesundheitlicher Probleme sein Amt nur knapp 1 Jahr ausüben, und so wurde im März 2016 Otmar Gras zum 1. Vorsitzenden des Fanfarenzuges Grün-Weiß gewählt.

Frühsommerkonzert auf dem Nachbarplatz
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Kirmesbaumaufstellen 2021

Genau ein Jahr nach dem letzten Auftritt konnten wir endlich wieder musizieren. Aufgrund der CORONA-Pandemie war zwar ein eingeschränkter Probebetrieb ab Juni möglich, Auftritte fanden aber bisher keine statt. Der letzte Auftritte fand an gleicher Stelle statt. Das tradionelle Aufstellen des Kirmesbaums. In diesem Jahr wird die Kirmes in deutlich verkleinerter Form durch unsere Freunde vom Mittelrheinischen Jugendblasorchester ausgerichtet. Die Kirmes startete in diesem Jahr nicht bereits am Freitag mit einer großen Party, sondern mit dem Aufstellen des Kirmesbaums durch den Kirmesjahrgang 00/01. Bei typisch trockenem und sonnigen Kirmes-Wetter wurde der Baum mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr gestellt .

Am morgigen Sonntag findet ab 18:30 dann der Heimatabend der diesjährigen Kirmes statt. Nach dem wir unser rund einstündiges Konzert gegegeben haben, wird der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr übernehmen.

Wir wünschen Ihnen allen, dass sie gesund bleiben oder werden, und dem MJBO eine schöne und erfolgreiche Kirmes.

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Rückblick 5: Neue Uniform – Übergang in die Moderne

Von 1990 bis Anfang 2004 lag die musikalische Leitung nun in den Händen von Hermann-Josef Weinand, einem Musiker aus den eigenen Reihen. Er hat sich weitergebildet, um neue Musikstücke auf Fanfarenmusik umzuschreiben. Unter Hermann-Josef Weinand ist die Qualität der Musik, welche der Fanfarenzug “Grün-Weiß” Bad Salzig e.V. bietet, ein gutes Stück vorangekommen.

Wettstreit in Remagen

Im Jahre 1991 änderte sich, auf Initiative des 1. Vorsitzenden Rigo Kahl, nochmals das Aussehen des Fanfarenzuges. Man wählte eine Uniform im mittelalterlichen Stil, die bis heute noch getragen wird.

Vorstellung der aktuellen Uniform

Vom 2. bis 5. September 1994 richtete der Verein, anlässlich seines 40-jährigen Bestehens, die Kirmes mit einem großen Musikfest aus. Das Fest stand unter dem Motto „Musik verbindet“. In diesem Jubiläumsjahr hatte der Fanfarenzug 46 Aktive und 160 Inaktive Mitglieder.

Geführt wurde der Verein ab 2000 vom 1. Vorsitzenden Stefan Bach, einem aktiven Fanfarenspieler, der ab Mitte Januar 2004 auch die musikalische Leitung des Fanfarenzuges übernommen hatte. Unterstützt wurde Stefan Bach von Fritz Hanke, dem Ausbilder des Fanfarenzuges. Als Dirigent, Musiker und Dozent mit jahrelanger Erfahrung war und ist Fritz Hanke bis heute noch im Verein für die musikalische Ausbildung verantwortlich. Er investiert hier viel Zeit und Mühe, nicht zuletzt auch dafür, Musikstücke für die Besetzung im Fanfarenzug umzuschreiben.

Durch einen tragischen Unfall verstarb am 23. Juni 2004, wenige Wochen vor Vollendung seines 75. Lebensjahres, der Gründer des Fanfarenzuges, Willy Wißkirchen, in seinem Heimatort Oberwesel. Gern hätte er, wie er immer wieder bekundete, das große Musikfest zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins gefeiert. Dort sollte er auch zum Ehrenmitglied ernannt werden. Der Fanfarenzug Grün-Weiss gab ihm mit einer Fahnenabordnung am 29. Juni 2004 in Oberwesel das letzte Geleit.

Vom 3. 9. bis 6.9.2004 feierte der Fanfarenzug mit einem großen Festzelt „Unten in der Aab“ seinen 50. Geburtstag. Das Musikfest stand unter dem Motto: “Musik für Freunde – Freunde durch Musik“. Höhepunkte waren der Kommersabend am Samstag mit Ehrung langjähriger Mitglieder, besonders auch die Gründer des Vereins, sowie sonntags der Große Zapfenstreich, gespielt vom Spielmannszug „Frei Weg“ Boppard und dem Musikverein „Harmonie“ Halsenbach. Umrahmt wurde der Zapfenstreich durch Fahnenabordnungen der Bad Salziger Nachbarschaften und Vereine, sowie durch Fackelträger der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzig.

Seit 2007 hat der Fanfarenzug zwei grün-weiße Schwenkfahnen mit dem Bad Salziger Wappen, die nunmehr die heimischen Farben, insbesondere bei Umzügen in Nah und Fern, repräsentieren.

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Rückblick Teil 4: 1980 – 1990: Vereinszeitung und kleinere Rückschläge

Im Jahr 1981 brachten einige Aktive des Fanfarenzug eine Vereinszeitung heraus, unter dem Namen „Wir“. Kostenpunkt 1,- Mark pro Stück, Auflage 160 Stück.

Bedauerlicherweise legte Kurt Kläser im Herbst 1983 sein Amt als Probenleiter und Dirigent nieder, und somit suchte man wieder einen neuen musikalischen Leiter.

Im Februar 1984 gelang es endlich wieder einen qualifizierten Dirigenten zu finden, was die Mitglieder des Vereins aufatmen ließ. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein nur noch 34 Aktive und 124 inaktive Mitglieder. Jürgen Sommer führte mit Engagement und Bravour die 1979, von Kurt Kläser begonnene Arbeit fort. Sein Engagement endete leider aus persönlichen Gründen wieder im Jahr 1986.

1984

Im Jahr 1986 übernahm Günter Undorf, ein Trompeter des Heeresmusikcorps 300, die Stabführung des Fanfarenzuges. Er machte seine Arbeit sehr gut, war jedoch leider aufgrund seines Dienstes beim Militär nicht immer zur Verfügung bei Auftritten und Konzerten. 1989 endet sein Engagement beim Fanfarenzug. Für mehrere Monate übernahm Roger Hasenacker nochmals die Probenarbeit und Stabführung, bevor er unerwartet auf einer Probe sein Ausscheiden als aktiver Musiker und Dirigent verkündet.

Regelmäßig ist der Fanfarenzug auch beim Bad Salziger Carnevalsverein aktiv, wie z.B. auf dem nachfolgenden Bild aus dem Jahr 1988 in der Narrhalla „Zum Schwan“:

Aktiv waren die Sportler unter den Musikern. Z.B. 1989 nahm eine Auswahl von mehr oder weniger versierten, aber motivierten Fußballern am Pfingstsportfest des VfR Salisso teil.

Stehend von links: Jörg Etzkorn, Uwe Hansen, Otmar Gras, Robert Daum, Thomas Eikenkötter, Horst Kunz
Knieend von links: Stefan Bach, Karl-Heinz Rottmann, Jürgen Friedmann, Alfred Wahl, Winfried Arnold

1989 stand, beim 35-jährigen Jubiläum, das Musikfest unter dem Motto: “35 Jahre im Zeichen der Musik“.

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Rückblick Teil 3: Beginn der Maibaumtradition und großer Wechsel 1970 – 1980

Eine lange, und gleichzeitig auch sehr schöne, Tradition begann im Jahr 1971. Am 1. Mai zogen Mitglieder des Fanfarenzuges hinaus in den Wald, fällten eine Birke, und stellten diese traditionell zum Maifeiertag auf. Eine Tradition die bis in die heutige Zeit aufrecht gehalten wurde.

Der Fanfarenzug war gern gesehener Gast bei vielen Umzügen nah und fern, wie hier im Jahr 1971 beim Winzerumzug in Oberwesel:

Vordere Reihe: Fredy Hanke, Christhilde Pies, Georg Bock, Heinz Boshoven, Karl-Werner Heftrich, Marianne Weinand, Dieter Heftrich.
Hintere Reihe: Günter Bach, Peter Neyer, Hildegard Gras, H.-J. Weinand, Manfred Mallmann.

Ein interessanter Kontrast zur Fanfarenmusik bildete die im Jahr 1973 gegründete Jagdhorngruppe für Fürst-Bless-Hörner. Mangels von, anfangs erwarteten, Auftritten im Jagdwesen und fehlendem Ansporn, stellte diese Gruppe nach vier Jahren leider ihre Aktivität wieder ein.

1974 feiert der Verein vom 3.August bis zum 5.August sein 20-jähriges Bestehen mit einem großen, 1700 Personen fassenden, Festzelt.

Am 6. April 1977 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen, unter dem Namen „Fanfarenzug Grün-Weiss Bad Salzig e.V“.

1978 erweiterte man das Instrumentarium durch den Kauf von 2 Sousaphonen. Dadurch wurde die Klangqualität des Vereins ein weiteres Mal gesteigert.

Musiker des Heeresmusikkorps der Bundeswehr, Kurt Kläser, versuchte man den Wunsch sich besonders bei Wettstreiten zu verbessern, gerecht zu werden. In unermüdlicher Probenarbeit, sehr viel Geduld, und verbesserter Notenarbeit gelang ihm auch eine erhebliche Qualitätsverbesserung, was aber zur Folge hatte das viel Musiker diesen Weg nicht mitgehen wollten, da ihnen die „neue Probenarbeit“ nicht zusagte. Von ehemals fast 80 Aktiven blieben nur noch 35 Musiker übrig.

Der Anstieg der musikalischen Reife aber gab dem Verein die Möglichkeit Kesselpauken, Mellophone und Ventilhelikone in den Klangkörper zu integrieren und wieder in Sachen Vielfältigkeit einen Schritt nach vorne zu machen.

Vom 1. Bis zum 3. September 1979 richtete der Fanfarenzug zu seinem 25-jährigen Bestehen wieder ein großes Musikfest aus.

1980 musste sich der Jugendfanfarenzug leider wieder auflösen. Grund hierfür war der Mangel an jungen Musikern.

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